China 2019 – Tag 3 (28.01.19)

Heute frühstücken wir lecker Porridge mit Süßkartoffeln!

Das Wetter ist heute leider nicht so gut. Es nieselt den ganzen Tag und ist auch nicht besonders warm. Eigentlich wollen wir das Shanghai Museum besuchen, doch leider haben wir vor lauter, lauter vergessen, dass alle Museen montags geschlossen haben.

Daher entführt mich Joan in meinen ersten chinesischen Garten, den Yu-Garden. Auf dem Weg dorthin besuchen wir eine klassische Oldtown Market Street, welche genauso aussieht und sich anfühlt wie man es aus Filmen und dem klassischen Chinatown kennt.

Doch der Garten wird noch besser! Ich bin einfach überwältigt. Chinesische Gärten erinnern eher an aneinandergereihte Atrien, wie man sie eher aus dem römischen Reich kennt. Gewundene steinerne Pfade führen entlang an liebevoll angelegten Beeten mit Bäumen, Steinen und Blumen. Trotz das es Januar ist, wirkt alles so bunt und lebendig.

In jedem Atrium befindet sich außerdem ein kleines Gebäude, nur ein Raum mit Fenstern oder sogar Türen an allen Seiten. Darin befinden sich klassische chinesische Möbel und man kann sich ein Bild davon machen, wie die Eigentümer der Gärten – ausnahmslos die reichsten und einflussreichsten Menschen ihrer Zeit, die Nachmittage dort mit der Familie oder Gästen, bei Tee und Essen verbracht haben, einfach nur die Schönheit ihres Gartens zu genießen.

Das Wetter verschlechtert sich zusehends und als ein etwas stärkerer Regen einsetzt, machen wir uns auf den Weg zu der nächsten Location, dem Oriental Pearl Tower.

Hier gibt es ein riesiges Einkaufszentrum und wie in China üblich, besteht dieses zu 50% aus Restaurants. Wir essen lecker zu Mittag und haben einen schönen Blick auf The Bund, welcher bei Tage zwar schön, aber im Gegensatz zum Anblick bei Nacht sehr trist wirkt.

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